Blick nach vorne

Der Startschuss für die Weltcup-Rennen ist gefallen. Leider ist mir der Auftakt in Italien nicht so gelungen, wie ich mir erhofft hatte.
Die Rennen in Carezza & Cortina d' Ampezzo entpuppten sich als grosse Nerven-Probe.

Mit Startnummer 3 bin ich ins erste Rennen der Saison gestartet. In Carezza haben wir vom Wetter bis zur Piste eigentlich perfekte Bedingungen angetroffen. Während dem Rennen lief es allerdings weniger optimal für mich. Ich verpasste die Final-Qualifikation und klassierte mich auf Rang 25. Die Enttäuschung war gross, die Hoffnung auf ein besseres Rennen an den Folgetagen aber noch grösser.

Neue Destination - neue Chance: Top motiviert reiste ich weiter nach Cortina d' Ampezzo. Die Niederlage von Carezza versuchte ich so gut wie möglich wegzustecken. Dennoch hatte sich mittlerweile eine gewisse Unsicherheit eingeschlichen. Diese konnte ich nicht einfach in "nullkommanix" wegstecken, was sich bereits am 1. Renntag in Cortina d'Ampezzo gezeigt hatte. Die Quali lief auch dieses Mal nicht optimal. Also nochmals: wegstecken, Kopf lüften, neuer Tag - neues Glück.
Nach so vielen Enttäuschungen gleich bei den ersten Rennen, wurde es mit Nr 3 leider auch nicht besser. Ein weiteres Mal nahm ich während den Finalläufen auf den Zuschauer-Rängen Platz.

Es war zwar kein glanzvoller Saisonauftakt, dafür einen umso intensiveren. Ein Auftakt, der mich schlussendlich bestärkt hat, weiter hart zu trainieren und Kopf & Körper richtig zu programmieren. Bis zu den nächsten Rennen im Januar 2018 bleibt noch etwas Zeit. Neben Fondue-Chinois und Guetzli, steht bei mir aber natürlich noch ganz anderes auf dem Programm :-).

In diesem Sinne:

Schöne Weihnachtstage!